Gemeinde Remshalden

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Gemeinde Remshalden informiert über weiteren Planungsstand zur Grunbacher Höhe

Die Gemeinde Remshalden informiert im Rahmen eines Pressegesprächs am 2. Februar 2026 über den aktuellen Stand der städtebaulichen Entwicklung der Grunbacher Höhe. Anlass ist der Verkauf der Baufelder 1 und 2 (ehemaliger Standort der Ernst-Heikel-Realschule) an die Instone Real Estate Development GmbH sowie die Weiterentwicklung des prämierten Siegerentwurfs des Büros a+r Architekten. Instone wird das Areal unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen des Immobilienmarktes und der daraus angepassten Rahmenbedingungen bebauen. Gemeinsam mit den Projektbeteiligten erläuterte die Gemeinde den Stand der weiteren planerischen Überlegungen.

Auf den veräußerten Flächen mit einer Gesamtgröße von rund 9.168 m² ist die Entwicklung eines Wohnquartiers mit maximal 110 Wohneinheiten vorgesehen. Ergänzend ist eine Kindertagesstätte geplant. Die Gebäude sollen in mehreren Bauabschnitten realisiert werden und unterschiedliche Wohnformen abbilden, darunter auch ein Anteil geförderten Wohnraums. Vorgesehen sind zudem gemeinschaftlich nutzbare Grün- und Aufenthaltsbereiche.

Ein zentrales Thema des Pressegesprächs war die geplante Anzahl der Wohneinheiten sowie begleitende Fragestellungen zu Erschließung, Verkehr und Parken. Die Gemeinde betonte, dass diese Aspekte integraler Bestandteil der weiteren Planung sind und im Rahmen des laufenden Bebauungsplanverfahrens vertieft geprüft und abgestimmt werden.

Darüber hinaus sollen nachhaltige Aspekte eine wichtige Rolle spielen. Aktuelle Planungsansätze sehen eine energieeffiziente Bauweise, den Einsatz CO₂-reduzierter Baustoffe sowie moderne Wärmepumpentechnik vor. Energiestandards wie EH40 sowie eine angestrebte QNG-Zertifizierung werden in der weiteren Planung berücksichtigt. Ergänzend sind zeitgemäße Mobilitätsangebote wie Carsharing und fahrradfreundliche Lösungen vorgesehen.

Bürgermeister Reinhard Molt sagt: „Wir begrüßen, dass mit Instone endlich ein erfahrener und verlässlicher Partner mit ausgewiesener Regionalexpertise die weitere Entwicklung gestalten wird. Die Konzeption des Quartiers konnten wir eng begleiten. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam einen wichtigen Beitrag leisten können, um das Wohnraumangebot in Remshalden verantwortungsvoll zu erweitern.“ 

Die Grunbacher Höhe zeichnet sich durch ihre Lage in einem ruhigen, gewachsenen Umfeld mit guter Anbindung an Stuttgart sowie an Waiblingen und Schorndorf aus. Die S-Bahn-Station „Grunbach“ ist nur zehn Minuten fußläufig entfernt. Mit der Quartiersentwicklung soll das Wohnraumangebot in Remshalden bedarfsgerecht und sinnvoll erweitert werden.

Die Gemeinde Remshalden legt großen Wert auf Transparenz und frühzeitige Information. Die Bürgerschaft wird im weiteren Verfahren umfassend eingebunden. Sobald alle bauplanungsrechtlich erforderlichen Gutachten vorliegen, wird voraussichtlich im vierten Quartal 2026 eine Informationsveranstaltung stattfinden. Erst zu diesem Zeitpunkt können alle Fragen zur Verkehrsführung, Entwässerung, Artenschutz, Lärm und Bauabwicklung beantwortet werden. Über weitere Schritte im Bebauungsplanverfahren wird die Gemeinde fortlaufend informieren.

Ausschreibung Kulturlandschaftspreis 2026

Schwäbischer Heimatbund und Sparkassen belohnen Pflege und Entwicklung von Kulturlandschaften

Privatpersonen, Vereine und Initiativen, die sich in Württemberg vorbildlich um den Erhalt traditioneller Landschaftsformen kümmern, können sich um den Kulturlandschaftspreis 2026 bewerben. Einsendungen sind bis zum 30. April möglich.

„Kulturlandschaften sind ein wichtiger Teil der Kulturgeschichte unseres Landes in all ihrer Vielfalt. Sie sind Zeichen für den bewussten und nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen. Sie stiften Identität und sind Teil unserer Heimat. Alle, die sich um ihren Erhalt sorgen, sind Vorbilder und verdienen öffentliche Anerkennung“, erläutert Dr. Bernd Langner, Geschäftsführer des Schwäbischen Heimatbundes, die Intention des Preises. Besonderes Augenmerk richtet die Jury auf die Verbindung traditioneller Bewirtschaftungsformen mit innovativen Ideen, zum Beispiel zur Vermarktung der Produkte und zur Öffentlichkeitsarbeit. Im Fokus stehen aber auch Streuobstwiesen, Weinberge in Steillagen oder beweidete Wacholderheiden.

Das Preisgeld stellen die Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg sowie die Sparkassenstiftung Umweltschutz zur Verfügung. Der seit 1991 vergebene Kulturlandschaftspreis zeichnet Privatleute, Vereine und ehrenamtliche Initiativen aus, die sich seit mindestens drei Jahren engagieren. Der traditionelle Jugend-Kulturlandschaftspreis ist seit 10 Jahren einer der drei Hauptpreise, die mit jeweils 1.500 Euro dotiert sind. Bewerben können sich Teilnehmer aus dem Vereinsgebiet des Schwäbischen Heimatbundes, also den ehemals württembergischen oder hohenzollerischen Teilen des Landes sowie einigen angrenzenden Gebieten.

Ein zusätzlicher, mit 500 Euro belohnter Sonderpreis Kleindenkmale würdigt die Dokumentation, Sicherung und Restaurierung von Kleindenkmalen. Dazu können Gedenksteine, steinerne Ruhebänke, Feld- und Wegekreuze, Bachbrücken, Trockenmauern sowie Wegweiser oder Feldunterstände gehören. Preiswürdig kann auch die inhaltliche Aufbereitung in Gestalt eines Buches sein. Annahmeschluss für ausschließlich schriftliche Bewerbungen im Format DIN A4 ist der 30. April 2026. Kostenlose Broschüren mit den Teilnahmebedingungen sind unter www.kulturlandschaftspreis.de, beim Schwäbischen Heimatbund in Stuttgart sowie bei allen württembergischen Sparkassen erhältlich. Die Verleihung findet im Herbst 2026 im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung statt.

Kontakt:
Schwäbischer Heimatbund e.V.
Weberstraße 2 | 70182 Stuttgart
Telefon 0711 23942‐0
post@kulturlandschaftspreis.de
www.schwaebischer‐heimatbund.de

Digitale Aufrufanlage seit November im Einsatz

Seit vergangenen November Sie sich direkt am neuen Anmeldeterminal im Foyer des Rathauses für einen Besuch im Bürgerbüro anmelden.
Sie haben einen Termin? Melden Sie sich einfach am Touchscreen an.
Sie kommen ohne Termin? Ziehen Sie ein Ticket ziehen und nehmen Sie im Wartebereich Platz.
Sie werden dann über den großen Monitor aufgerufen.
Mehr Übersicht - kurze Wartezeiten - Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Termine können hier bequem online gebucht werden

Schülerverkehr Geradstetten - Schorndorf: aus Linie 217A wird Linie 245A

Seit 15.09.2025 verkehrt die zum 01.07.2025 eingestellte Linie 217A wieder zu der gewohnten Fahrzeit, allerdings unter der neuen Liniennummer 245A von Dietrich-Bonhoeffer-Str. in Geradstetten bis Schorndorf Grauhalde. Bedient wird das Angebot von der Fischle Regionalverkehr Stuttgart GmbH & Co. KG.
Die zukünftige Linie 245A verläuft von Remshalden über Winterbach nach Schorndorf. Folgende Haltestellen werden dabei bedient:
- Dietrich-Bonhoeffer-Str., Rathaus, Mitte in Geradstetten
- Markgraben, Lindenplatz in Hebsack
- Rohrbronn Abzweig
- Remsbrücke, Pflegeheim in Winterbach
- Am Bronnbach, Kirche, Rathaus, Dürrbach in Weiler
- Reithalle, Oskar Frech Seebad, Johannesstraße, Künkelinhalle, Bahnhof, Grauhalde in Schorndorf
Die Abfahrtszeiten entsprechen dem Fahrplan der bisherigen Linie 217A, d.h. die Fahrt beginnt an der Haltestelle Dietrich-Bonhoeffer-Straße um 06:57 Uhr und endet an der Haltestelle Grauhalde um 07:31 Uhr (siehe Fahrplan).
Die Veröffentlichung dieses Linienangebotes erfolgt zeitnah über die Fahrgastinformationssysteme des VVS.
Die Linienverbindung wird ab dem 15. September 2025 angeboten und ist zunächst auf ein Schuljahr befristet (also bis zum 29.07.2026).