Gemeinde Remshalden

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Termine und Veranstaltungen 2023

9. März 2023: Mitgliederversammlung des Partnerschaftskomitees

17./18. Juni 2023: Beteiligung des Partnerschaftskomitees am Straßenfest in Remshalden

10. Dezember 2023: Beteiligung des Partnerschaftskomitees am Weihnachtsmarkt in Remshalden

Jean-Lou Pain, ein treuer Unterstützer der Partnerschaft Gournay-Remshalden (Interview auf deutsch und französisch)

Keiner war seit Besiegelung der Städtepartnerschaft im Jahr 1989 länger an der Spitze einer unserer beiden Partnergemeinden als er: Jean-Lou Pain, ehemaliger Bürgermeister von Gournay von 1995 bis 2014 hat er 19 Jahre lang nicht nur die Entwicklung der normannischen Kleinstadt geprägt, sondern auch aus tiefer Überzeugung die Begegnungen mit Remshaldener Bürgern gefördert.

Im Rahmen unseres 33jährigen Partnerschaftsjubiläum, das wir aktuell mit der Sonderausstellung „begegenen, verbinden, ensemble“ im Museum begehen, teilte er in einem schriftlichen Interview mit uns seine Erinnerungen:

„Guten Tag, Herr Pain, Sie waren anlässlich der 33-Jahr-Feier zusammen mit Ihrer Frau Marie-Françoise Teil der französischen Delegation. In Ihren langen Jahren als Bürgermeister von Gournay haben Sie die Partnerschaft stets mit viel Engagement unterstützt und begleitet.“

„Seit drei Jahren hatten wir ungeduldig darauf gewartet, kommen zu können, aber Corona hatte es uns nicht erlaubt. Mit großer Freude haben wir wieder Herrn Molt getroffen, der bei früheren Austauschen stets dabei war. Das Gleiche gilt für die Komiteemitglieder und all die treuen Gastfamilien. Meine Frau und ich dürfen jedes Mal, wenn wir nach Remshalden kommen, d. h. seit gut 30 Jahren, auf unsere Freunde zählen.“

„Welches war Ihre erste Begegnung im Rahmen der Partnerschaft?“

„Meinen ersten Kontakt zu Vertretern aus Remshalden hatte ich 1988, als eine Fußballmannschaft zu einem Turnier nach Gournay kam. Später war ich bei den beiden Feiern zur Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde in den Jahren 1989 und 1990 anwesend.“

„Welches war bislang Ihr schönstes Erlebnis im Rahmen der Partnerschaft?“

„Es ist zu schwierig, ein bestimmtes Erlebnis hervorzuheben, aber ich habe eine wunderbare Erinnerung an meinen allerersten Besuch in Remshalden.“

„Was halten Sie für den bislang größten Erfolg unserer Städtepartnerschaft?“

„Ich unterhielt ausgezeichnete Beziehungen zu den Bürgermeistern von Remshalden, die zur gleichen Zeit wie ich Bürgermeister und sehr an unserer Städtepartnerschaft interessiert waren. Wir haben unseren Komitees in ähnlichem Umfang Mittel zur Verfügung gestellt. Dies hat es uns immer wieder ermöglicht, Austausche und insbesondere hochwertige kulturelle Begegnungen zu organisieren.“

„Was wünschen Sie sich für die Zukunft?“

„Ich halte es für wichtig, dass wir auf beiden Seiten junge Menschen und Paare mit Kindern einbeziehen. Diese Aufgabe ist nicht leicht, aber die Zukunft unserer Städtepartnerschaft wird von einer positiven und guten Einstellung abhängen.“

„Gibt es etwas, das Sie den Remshaldener Bürgern mit auf den Weg geben möchten?“

„Ich fühle mich nicht berechtigt, dies zu tun. Ich möchte lediglich den Wunsch äußern, dass die Begegnungen zwischen den Menschen, die wir seit mehr als 33 Jahren pflegen, auf gutem Niveau noch viele, viele Jahre fortgesetzt werden können.

Ich wünsche Ihnen allen, trotz der schwierigen internationalen Lage, bereits heute ein gutes Jahr 2023.“

 

Französischsprachiges Original des schriftlichen Interviews mit Jean-Lou Pain

Questions

Réponses

Bonjour, avec votre épouse Marie-Françoise vous faisiez partie de la délégation francaise lors d 33e anniversaire de notre jumelage.

Pendant vos années en tant que maire de Gournay vous avez soutenu et accompagné avec beaucoup d’engagement.

Cela faisait 3 ans que nous attendions avec impatience de pouvoir venir, le covid ne nous le permettait pas.C’est avec un grand plaisir que nous avons retrouvé M Molt, très présent lors de nos échanges, les membres du comité, toutes les fidèles familles qui accueillent depuis de nombreuses années, mais aussi, en ce qui nous concerne, mon épouse et moi, bien évidemment nos amis de 30 ans sur qui nous pouvons compter à chaque fois que nous venons à Remshalden.

Quelle a été votre première rencontre dans le cadre de notre jumelage?

Mon premier contact avec des représentants de Remshalden, date de 1988, lorsqu’une équipe de football est venue participer à un tournoi à Gournay. J’ai ensuite été présent lors des deux cérémonies de signatures de la charte en 1989 et 1990.

 

Quelle est votre plus belle expérience personnelle dans le cadre de notre jumelage?

C’est trop difficile de ressortir une expérience en particulier, je garde de ma toute première venue à Remshalden, un souvenir merveilleux.

Quelle est la plus grande réussite entre nos deux villes?

J’ai entretenu d’excellentes relations avec les maires de Remshalden qui l’ont été en même temps que moi, tous très attachés à notre  jumelage. Nous avons mis à disposition de nos comités des moyens assez semblables, qui nous ont permis de mettre en place à plusieurs reprises, de nombreux échanges, en particulier culturels, de grande qualite.

Que souhaitez-vous pour l’avenir du partenariat?

Il me parait important que de part et d’autre, nous puissions impliquer des jeunes, des couples avec des enfants. La tâche n’est pas facile, mais l’avenir de notre jumelage passsera par l’apport de nouvelles bonnes volontés.

Est-ce qu’il ya quelque chose que vous aimeriez transmettre aux citoyens de Remshalden?

Je ne me sens pas autorisé à faire cela. Je veux simplement avoir le souhait que la qualité des échanges humains que nous avons depuis plus de 33 ans puissent se poursuivre encore de très nombreuse années.

Merci d’avoir pris le temps de répondre à nos questions. Meilleurs voeux pour vous et votre famille.

Je vous souhaite aussi à toutes et à tous, malgré la conjoncture internationale difficile, une très bonne année 2023

Partnerschaftskomitee Remshalden

Neben den offiziellen Beziehungen haben in den vergangenen Jahren eine Reihe örtlicher Vereine, Vereinigungen und sonstigen Gruppierungen in Remshalden entscheidend zur Pflege des gegenseitigen Austauschs beigetragen. Insbesondere das Partnerschaftskomitee Remshalden, das als bürgerschaftliche Initiative in enger Zusammenarbeit mit Gemeinderat und Gemeindeverwaltung die offiziellen Partnerschaftskontakte fördert, unterstützt satzungsgemäß die Pflege der partnerschaftlichen Beziehungen.

Über 100 Privatpersonen, Institutionen und Vereinigungen sind derzeit im Partnerschaftskomitee Remshalden organisiert. Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen. Das Beitrittsformular  und die Satzung des Partnerschaftkomitees stehen hier bereit.

Weitere Informationen über die Arbeit des Partnerschaftskomitees erhalten Interessierte bei der Geschäftsstelle des Partnerschaftskomitees im Rathaus.

Kontakt:
Anja Werner
Rathaus Remshalden
Marktplatz 1
73630 Remshalden
Fon: 07151 9731-1140
Fax: 07151 9731-1109
E-Mail schreiben

Partnerschaftsskulptur im Bürgerpark

Mit der anlässlich der Remstal Gartenschau eingeweihten Partnerschaftsskulptur steht im Bürgerpark zwischen Grunbach und Geradstetten ein weithin sichtbares Zeichen der freundschaftlichen Verbundenheit zwischen den Partnergemeinden Gournay, Etyek, Elterlein und Remshalden. Das Kunstwerk ist ein echter Hingucker. Die vier unterschiedlichen Kunstwerke vermitteln jeweils ihre eigene Botschaft. Ideengeber Uwe Feldmann-Fikus hat gemeinsam mit dem Komitee und der Gemeinde ein Symbol für den Frieden und die Zusammenarbeit in Europa geschaffen. Detaillierte Informationen zur Entwicklung und Symbolik der Skulptur sowie den beteiligten Künstlern und den entstandenen Kunstwerken finden Sie in diesem Faltblatt

Sie möchten mehr über Remshaldens Partnergemeinden erfahren? Werfen Sie einen Blick in die anlässlich der Remstal Gartenschau 2019 neu vom Partnerschaftskomitee gestalteten Faltblättern zu Gournay, Etyek und Elterlein.

Nähere Informationen zum Partnerschaftskomitee, den Aktivitäten und den Ansprechpartnern finden Sie im neuen Faltblatt Partnerschaftskomitee Remshalden

Partnerschaftliche Beziehungen

Die Gemeinde Remshalden unterhält seit vielen Jahren partnerschaftliche Beziehungen zu anderen Kommunen in Europa. Bereits 1989 wurde die Partnerschaft mit der französischen Stadt Gournay-en-Bray besiegelt, 1994 die Partnerschaft mit der ungarischen Stadt Etyek. Im Jahr 2003 wurden schließlich die bereits seit 1953 bestehenden freundschaftlichen Verbindungen zur Stadt Elterlein im Erzgebirge durch eine offizielle Partnerschaft besiegelt.Gepflegt werden die partnerschaftlichen Beziehungen durch das Partnerschaftskomitee Remshalden.

Nachfolgend erfahren Sie Wissenswertes zu den einzelnen Partnergemeinden.

Gournay-en-Bray

Remshaldens französische Partnerstadt liegt im Osten der Normandie im Departement Seine-Maritime, ca. 50 km östlich von Rouen und 90 km nordwestlich von Paris und damit etwa auf halbem Wege zwischen der französischen Metropole und der Hafenstadt Dieppe an der Kanalküste. Gournays Stadtgeschichte geht zurück bis in das 10. Jahrhundert. Aus dem interessanten Stadtbild lässt sich heute die einstige historische und wirtschaftliche Bedeutung der traditionsreichen Stadt ablesen. Ein Baudenkmal ersten Ranges ist die aus dem 11. und 12. Jahrhundert stammende Stiftskirche St. Hildevert.

Die Partnerschaft Remshaldens zu der rund 6.200 Einwohner zählenden Stadt Gournay-en-Bray nahm ihre Anfänge in einem Schüleraustausch zwischen dem Collège Rollon und der Ernst-Heinkel-Realschule Anfang der 80er Jahre. Im Oktober 1989 und Juni 1990 wurde schließlich die Städtepartnerschaft zwischen Gournay-en-Bray und Remshalden offiziell besiegelt. Auch heute noch bildet der jährliche Schüleraustausch den Schwerpunkt der partnerschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Kommunen. Darüber hinaus führen Vereine aus Gournay-en-Bray und Remshalden regelmäßige Austauschprogramme in Verbindung mit sportlichen Wettbewerben und musikalischen Darbietungen durch.

Bekannt ist das etwa 700 km von Remshalden entfernte Gournay als Handels- und Dienstleistungszentrum des gleichnamigen Kantons in der Region „Haute-Normandie“ für die Verwertung landwirtschaftlicher Produkte wie die Herstellung feiner Käsesorten, überhaupt aller Milchprodukte, die Verarbeitung von Äpfeln zu Cidre (Apfelwein) und Calvados (Apfelbranntwein). Neben diesen wichtigen Wirtschaftszeigen ist die Produktion von Sicherheitsgurten und chemischen Erzeugnissen von Bedeutung.

Jährlicher kultureller Höhepunkt in Gournay ist das im Juli stattfindende St. Clair Fest mit einem großen Festumzug durch die Stadt. Zu Ehren der Partnerstadt nach der Stadt benannt wurde in Remshalden der „Gournayer Platz“ unmittelbar vor der Wilhelm-Enßle-Halle. 

Die Partnerstadt Gournay-en-Bray finden Sie im Internet unter www.gournay-en-bray.fr

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Etyek

Die knapp 4.000 Einwohner zählende Gemeinde liegt 28 km von der Hauptstadt Budapest entfernt am Rande des Beckens von Zsámbék inmitten der Etyeker Hügel. Diese liegen  am Ufer des Sajgo-Baches, 176 m über dem Meeresspiegel, am nordöstlichen Rand des Kreises Stuhlweissenburg, 50 km von Stuhlweißenburg und 26 km von der Hauptstadt Budapest entfernt.

Aufgrund seiner Jahrhunderte langen Weinbaukultur gehört Etyek zu den zu den besten ungarischen Weinlagen. So ist es geradezu ein „Muss“, die Etyeker Weinberge in ihrer Vielfalt, Schönheit und Größe zu betrachten. Der kalkhaltige Boden und das milde Klima prädestinieren das hügelige Gelände um Etyek für den Weinbau. Dort gedeiht ein Wein mit relativ geringem Alkohol- und hohem Säuregehalt. Die auf nahezu 800 ha Rebfläche gelesenen Weintrauben ergeben in erster Linie den Grundwein für den Törley Sekt in Budafok. Zu Qualitätsweinen ausgebaut werden unter anderem Chardonnay, Sauvignon blanc und Pinot gris. 

Neben der langen Weinbautradition verbinden die beiden Gemeinden insbesondere zahlreiche Menschen, die Etyek nach dem Zweiten Weltkrieg verlassen mussten und im 900 km entfernten Remshalden eine neue Heimat fanden. Noch heute sind etwa 17 Prozent der Einwohner Etyeks Deutsche. Die langjährigen privaten, teilweise familiären Kontakte zwischen Etyeker und Remshaldener Bürgern, die gemeinsam mit dem Verein der Etyeker Deutschen gepflegt werden, mündeten schließlich in eine offizielle Partnerschaft, die im August 1994 in Remshalden und im Oktober 1995 in Etyek besiegelt wurde. Heute wird im Rahmen der Partnerschaft besonders großen Wert auf Begegnungen zwischen den Jugendlichen beider Gemeinden gelegt, insbesondere durch regelmäßige Schüleraustausche. 

Die Partnerstadt Etyek finden Sie im Internet unter webetyek.hu

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Elterlein

Die Bergstadt Elterlein mit einer Höhenlage von 450 bis 750 m über NN ist eine erzgebirgische Kleinstadt mit traditionellen Wurzeln und vielversprechender Gegenwart. Die 3.000-Einwohner-Bergstadt in Sachsen kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. 1188 erstmals urkundlich erwähnt, wurde Elterlein im Laufe der Jahrhunderte mehrmals fast völlig zerstört, aber immer wieder aufgebaut. Bedeutung erlangte die Stadt vor allem durch den im Erzgebirge aufblühenden Bergbau. Um das Jahr 1500 verwaltete ein eigenes Bergamt fünf Silberstollen. 1763 wurde der letzte geschlossen.

Das Besondere dieser Stadt mit den Ortsteilen Hermannsdorf, Schwarzbach und Burgstädtel ist die Besiedlung entlang der historischen "Salzstraße" von Halle nach Prag, sternförmig von dem auf einem Hochplateau befindlichen Marktplatz ausgehend, gen Westen bis auf fast 750 m ansteigend und nach drei Seiten abfallend, in die den Ort umschließenden Auen an Schlangenbach und Schwarzbach mündend.

Bereits seit 1953 bestehen freundschaftliche Kontakte des CVJM Grunbach zu der 370 km entfernten Kleinstadt, ehemals DDR, am 3. Oktober 2003 wurde schließlich nach 50 Jahren die enge Verbundenheit zwischen den Gemeinden Elterlein und Remshalden durch eine offizielle Städtepartnerschaft besiegelt. Seitdem wird die deutsch-deutsche Freundschaft in vielfältiger Weise gepflegt, die auch Bürgermeister Jörg Hartmann persönlich sehr am Herzen liegt.

Die Partnerstadt Elterlein finden Sie im Internet unter www.elterlein-stadt.de

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Fragen oder Vorschläge

Oftmals bestehen Unklarheiten und Missverständnisse über Sinn und Zweck, Vorteil und Gewinn bei einer - vielleicht auch nur zeitweiligen, projektbezogenen - Beteiligung an der Partnerschaftsarbeit, sei es einfach die Teilnahme an einer Veranstaltung, die Bereitstellung einer Übernachtungsgelegenheit, die Chance zur Präsentation eigenen Könnens oder die Begegnung mit anderen Remshaldenern und Gästen - zu Hause und auswärts.

Es gibt genügend Beweise, dass das Engagement für die Partnerschaften nicht bloß Mühe, sondern Horizonterweiterung, Gemeinschaftserlebnisse, Erfolg und Vergnügen bringt. Wenn Sie Fragen oder Vorschläge für mögliche Mitwirkung bei künftigen Projekten innerhalb des Partnerschaftsprogramms haben, dann nehmen Sie bitte Kontakt auf mit unserer Geschäftsstelle auf dem Rathaus.

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