Rohrbronn
Mit rund 700 Einwohnerinnen und Einwohnern ist das am südlichen Abhang der Berglen hoch gelegene und weithin sichtbare Rohrbronn neben Buoch der kleinste Teilort Remshaldens.
Über Jahrhunderte hinweg bestand in dem 1400 erstmals urkundlich erwähnten und ab 1828 bis zum Gemeindezusammenschluss im Jahre 1972 selbstständigen Ort der Haupterwerb im Wein- und Obstbau, insbesondere im Kirschanbau, was sich auch im Ortswappen Rohrbronns niedergeschlagen hat.
Seit 1978 führt der hier angelegte Obst-, Weinbau- und Waldlehrpfad die Besucher über vier Kilometer Strecke durch große Obstanlagen, Weinberge und entlang des Waldes und bietet so eine herrliche Sicht vom „Sonnenbalkon Remshaldens“ über das Remstal. Immer eine Wanderung wert ist auch der im Jahr 2019 überarbeitete und erweiterte Naturlehrpfad mit viel Wissenswertem und Informativem zu den Themen Wald und Obstbau.
Sehenswert in Rohrbronn ist der schmucke Ortskern mit vorwiegend älteren Gebäuden, die dem Teilort noch heute seinen dörflichen Charakter verleihen, unter ihnen das Alte Rat- und Schulhaus.
Mit dem Bau des Gemeindehauses Rohrbronn hat die Gemeinde im Jahr 1989 in Rohrbronn eine Einrichtung geschaffen, die ideale Voraussetzung für die Entfaltung des bürgerschaftlichen Lebens bietet. Im Sommer lädt ein vom „Förderverein Rohrbronner Bädle“ 1997 in Eigenregie komplett neu gestaltetes Freibad zum Besuch ein.

Das Ortswappen Rohrbronn zeigt einen roten Doppelröhrenbrunnen, darüber einen grünen Kirschenzweig mit einem grünen Blatt und drei roten Kirschen.
Rohrbronn gehörte bis 1809 und nochmals 1819 an zu Winterbach. Erst 1828 erlangte es seine Selbständigkeit. Der Vorschlag zur Gestaltung des jetzigen Wappens kam 1960 aus der Gemeinde.
