Hebsack
Der 1299 erstmals urkundlich erwähnte Teilort gilt auch als die „Keimzelle der Industrie“ in Remshalden.
Bereits 1820 war hier eine bedeutende Hemdenfabrik angesiedelt, in der jährlich rund 10.000 blaue Fuhrmannshemden gefertigt wurden. Heute bilden neben mehreren renommierten Wirtschaftsbetrieben eine Vielzahl engagierter Vereine und Institutionen einen wichtigen Bestandteil des bunten und vielschichtigen Lebens in Hebsack.
Die 1947 eingeweihte evangelische Kreuzkirche birgt als besondere Kostbarkeit einen spätgotischen Hochaltar von 1512/13. Die vier Gemälde auf seinen Flügeln gelten als Meisterwerke spätgotischer Malkunst.
Sehenswert sind weiter das ehemalige Schlössle, heute Weraheim, und die ehemalige Kelter, die über eine Sammlung historischer Weinbaugerätschaften und Küferwerkzeug verfügt.

Auf dem Ortswappen Hebsack ist auf silbernem Grund der schwarze Großbuchstabe "Z" abgebildet.
Hebsack wurde 1809 aus dem Stab Winterbach herausgelöst und zur selbständigen Gemeinde erhoben. Löscheimer, die angeblich aus dem Jahr 1830 stammen, sollen bereits mit dem z-förmigen Fleckenzeichen, das vielleicht von der Figur des Doppelhakens abgeleitet ist, versehen gewesen sein.
