Grunbach
Der älteste und größte Teilort Remshaldens, 1142 erstmals urkundlich erwähnt, hat rund 6.300 Einwohnerinnen und Einwohner.
Grunbach ist seit jeher Weinort. Bereits im Jahr 1328 ist hier eine Kelter bezeugt und die lange Weinbautradition lässt sich durch eine Vielzahl von Urkunden belegen. Ablesen lässt sich diese zudem an den drei ehemaligen Keltern in der Schillerstraße, von denen eine heute das neue Museum Remshalden „Heimat, Wirtschaft, Heinkel“ beherbergt. In der ehemaligen „unteren“ Kelter ist der "Treffpunkt" der Bürgerbörse WiR untergebracht.
Wahrzeichen Grunbachs ist die 1481 fertig gestellte evangelische Pfarrkirche, eine einst den Heiligen Dionysius und Veranus geweihte Wehrkirche, um die das ursprüngliche Grunbach in seinem Kern entstanden ist. Neben der Dionysius-Kirche im Norden prägt außerdem die katholische Kirche St. Michael in Grunbach-Süd das Ortsbild. Weitere Schmuckstücke sind die Fachwerkhäuser Altes Rathaus, der Landgasthof Hirsch und das Bauamtsgebäude in der Lederstraße. Mit dem Bildungshaus der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart weist Grunbach eine für Remshalden wichtige Einrichtung auf.

Im Ortswappen Grunbach in Grün unter einem sechsstrahligen silbernen Stern ein silbernes Jagdhorn.
Zu Beginn des 17. Jahrhunderts besaß die Marktgemeinde offenbar noch kein eigenes Siegel, da sie 1606 und 1629 Urkunden durch Bürgermeister und Gericht der Amtsstadt Schorndorf besiegeln ließ. Das jetzige, auf dem Siegelbild von 1816 fußende Wappen, legte der Gemeinderat mit Beratung durch die Archivdirektion am 18. Oktober 1956 fest.
