Das seit September 2009 geöffnete Museum Remshalden „Heimat, Wirtschaft, Heinkel“ im Ortsteil Grunbach zeigt im Erdgeschoss einen Querschnitt der Wirtschaftsgeschichte Remshaldens sowie die Geschichte des in Grunbach geborenen Flugzeugpioniers Ernst Heinkel. Darüber hinaus finden regelmäßige Sonderausstellungen statt.
Von Grunbach hinaus in die Welt und zurück, so ist der Weg des wohl bekanntesten Bürgers unserer Gemeinde beschrieben. Ernst Heinkel (1888-1958) war ein Kind dieser beginnenden Industrialisierung. Im Museum Remshalden können sowohl seine zahlreichen Erfindungen als auch die private und öffentliche Lebensgeschichte des genialen Flugzeugkonstrukteurs und Pioniers der Luftfahrt erfahren werden.
Das neue Museum beinhaltet Erzählung, ist gegenständlich und macht als Ort symbolischer Präsentation für Remshalden die Geschichte der Gemeinde wieder lebendig. Um die Wirtschaftsgeschichte Remshaldens erfassbar zu machen, sie festzuhalten und sie an folgende Generationen weiterzugeben, zeigt das Museum „Heimat, Wirtschaft, Heinkel“ in seiner Dauerausstellung einen wesentlichen Teil der Firmen, die in den Ortsteilen von Beginn der Industrialisierung bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts entstanden waren. Stationen durch die selbsterklärende Ausstellung sind neben der Blauhemdenfärberei als ältestem Industriebetrieb Remshaldens unter anderem die Firma Kull mit dem „Spätzleschwob“, die Schlepperproduktion der Holder GmbH, die „Friedel-Brause“ (Frigeo) und die Papierwerke Klingele mit der Wellpappe als Kombination aus Genialität und Einfachheit. Zahlreiche Schubladen laden dabei große wie kleine Besucher zum Öffnen, Lesen und Staunen ein.
Weitere Informationen
Museum „Heimat, Wirtschaft, Heinkel“
Schillerstraße 48
73630 Remshalden
Zur Homepage
Auf Initiative des Heimatvereins Buoch und mit Unterstützung der Gemeinde Remshalden wurde im April 1987 im Gebäude des ehemaligen Gasthofes „Hirsch“ in Remshalden-Buoch das „Museum im Hirsch“ eingerichtet.
In seinem Bereich „Keramik“ werden Funde der in Fachkreisen wegen ihrer für die damalige Zeit hohen Qualität gerühmten „rot bemalten“ oder „schwäbischen Feinware“, die vom 12. bis 14. Jahrhundert in Buoch hergestellt wurde, gezeigt.
Die weitere ständige Ausstellung „Dichter und Maler in Buoch“ erinnert unter anderem an den schwäbischen Heimatdichter Eduard Hiller und den Kunstmaler Karl Fuchs, welche um die Jahrhundertwende in Buoch lebten. Veranstaltet werden regelmäßig auch Sonderausstellungen.
Trägerschaft
Träger des Museums ist der Heimatverein Buoch e.V.
Ansprechpartner: Klaus Teichmann, Telefon 07151 73202
Standort und Öffnungszeiten
Museum im "Hirsch"
Eduard-Hiller-Straße 6
73630 Remshalden
Öffnungszeiten am Samstag:
14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Öffnungszeiten am Sonntag und an Feiertagen:
10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
oder nach Vereinbarung mit Herrn Teichmann.