


Hebsack hat rund 1.600 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Ortsteil wurde 1299 erstmals urkundlich erwähnt und ist die Keimzelle der Industrie in der Gesamtgemeinde Remshalden, denn schon 1820 hatte hier eine Hemdenfabrik große Bedeutung, in der jährlich rund 10.000 blaue Fuhrmannshemden gefertigt wurden.
Die spätgotische Wendelinskirche wurde 1938/39 abgebrochen - als Verkehrshindernis! Mit ihr verschwand auch das vertraute Storchennest. Als Neckname für die Hebsacker ist der Storch lebendig geblieben: Noch heute nennt man sie die Storchenfärber.
In der neuen Kirche hat der 1512 geschaffene Flügelaltar neben einigen Bauteilen der alten Kirche wieder einen Platz gefunden. Sehenswert sind weiter das ehemalige Schlößle, heute Weraheim, eine heilpädagogische Einrichtung von 1622, und die ehemalige Kelter, die über eine Sammlung historischer Weinbaugerätschaften und Küferwerkzeug verfügt.
Bedeutendste kommunale Einrichtung in Hebsack ist die 1980 neu errichtete Turnhalle.
Edle Weine und feine Küche... Unterwegs auf der Remstal-Route.
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